Blick in die Vergangenheit

Hallo ihr Lieben, 

„Nur kurz aufräumen“, hab ich zu mir gesagt. Bücher sortieren, ein bisschen Papierkram, ein paar Magazin-Schnipsel hier, Zeitungsausrisse da – so eine kleine Schatzsuche, du weißt schon, so ein Sammelsurium wie früher, als man noch Klebezettel in seine Bücher geklebt hat. 

Und plötzlich – BÄM – finde ich ein altes Magazin, das ich fast vergessen hatte. Es heißt LeseLust, und es stammt von der Mayerschen Buchhandlung. Das knallbunte Logo hat mich sofort wieder gefangen. Es sprang mich förmlich an, als wollte es sagen: „Na? Erkennst du mich noch?“ Und wie ich das tat! Erst dachte ich: Ach komm, nur kurz reinschauen, etwas zwischen den Seiten blättern… Tja, und zack, geschlagene zwei Stunden später war ich voll im Bann, die Zeit hatte sich verabschiedet, und mein Tee war inzwischen kalt. 

 Natürlich wollte ich wissen, was aus dem Verlag so geworden ist – also folgte ein kleiner Blick hinter die Kulissen. 

Spoiler: Die Mayersche Buchhandlung hat echt Tradition. Gegründet 1817 von Jacob Anton Mayer – ja, richtig gelesen, 1817! Lustig, wie sich Dinge entwickeln. Zurück zu LeseLust: Was mich so richtig begeistert hat, waren diese kleinen Zwischenbeiträge! Gewinnspiele, Rätsel, Rezepte, Mini-Gedankenstücke – das war alles so liebevoll gemacht. Und der Katalog – ja, mein Fundstück war aus dem Frühjahr 2016. Nicht brandneu, aber offenbar gut aufbewahrt (oder schlichtweg unter anderen Papierschätzen vergraben). 

Natürlich habe ich beim Durchblättern auch ein paar alte Wünsche wiedergefunden – und rate mal: Die mussten direkt ins Wunsch-Buch geklebt werden. Alte Wünsche, neuer Glanz – ich konnte einfach nicht anders. Fazit: Dieser kleine Ausflug in meine Papier-Vergangenheit hat sich sowas von gelohnt. Es ist irgendwie herzerwärmend, wie ein altes Magazin einen direkt wieder in eine andere Zeit katapultieren kann. So, jetzt lehne ich mich zurück – mit meinem Teebecher, der LeseLust in der Hand und einem zufriedenen Grinsen im Gesicht. Eure Jane

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